Eine Herzmuskelentzündung kann nach Virusinfektionen, seltener durch andere Erkrankungen oder Medikamente auftreten. Mögliche Beschwerden sind Brustschmerzen, Herzrasen, Luftnot und ein deutlicher Leistungsabfall.
Herzmuskelentzündung – Myokarditis
Die Diagnose erfordert eine sorgfältige Zusammenschau von Beschwerden, EKG, Labor und Echokardiografie. Bei begründetem Verdacht kann zusätzlich ein Kardio-MRT notwendig sein. Besonders wichtig ist eine konsequente körperliche Schonung, da intensive Belastung während einer aktiven Entzündung das Risiko für Komplikationen erhöhen kann.
Die Rückkehr zu Sport und Training sollte erst nach ausreichender Erholung und einer kardiologischen Verlaufskontrolle erfolgen.
Risikofaktoren einer Herzmuskelschwäche
- Koronare Herzerkrankung | Chronisches Koronarsyndrom
- Herzinfarkt | Akutes Koronarsyndrom
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus (Blutzuckerkrankheit)
- Angeborene Herzfehler
- Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankungen)
- Myokarditis (Herzmuskelentzündung)
- Endokarditis (Entzündung der Herzklappen und Herzinnenhaut)
- Herzklappenundichtigkeit (Insuffizienz)
- Herzklappenverengung (Stenose)
Zur Diagnose der Herzschwäche dienen neben einer ausführlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung u.a. das EKG, spezielle Laboruntersuchungen, der Herzultraschall, Belastungstest (Stress-Echokardiographie und die Spiroergometrie). Hiermit lässt sich eine Herzschwäche sicher ausschließen oder bestätigen.
Die Therapie der Herzschwäche richtet sich nach ihrer Ursache und hat in den letzten Jahren zahlreiche neue medikamentöse, interventionelle und operative Therapiemöglichkeiten hinzugewonnen.
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