Angina pectoris beschreibt ein Druck- oder Engegefühl im Brustkorb, das durch eine vorübergehend unzureichende Blutversorgung des Herzmuskels entstehen kann. Typischerweise treten die Beschwerden bei körperlicher Belastung auf und bessern sich in Ruhe.
Bei einem Herzinfarkt wird ein Herzkranzgefäß akut verschlossen. Starke oder anhaltende Brustschmerzen, Atemnot, kalter Schweiß, Übelkeit oder eine ungewöhnliche Schwäche sind mögliche Warnzeichen.
Treten die Beschwerden wiederholt unter Belastung auf und bessern sich in Ruhe, klären wir die Ursache planbar ab. Je nach Vorbefunden und Risikoprofil kommen Belastungs-EKG, Stressechokardiografie oder eine weiterführende Bildgebung infrage; ergänzend beurteilen wir Blutdruck, Blutfette und Blutzucker. Aus dem Gesamtbild ergibt sich, ob eine medikamentöse Behandlung genügt oder ob eine Darstellung der Herzkranzgefäße sinnvoll ist.
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt darf keine ambulante Abklärung abgewartet werden – es muss sofort der Rettungsdienst verständigt werden. Nach einem Infarkt übernehmen wir die kardiologische Nachsorge und unterstützen bei der langfristigen Risikoreduktion.