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Nächtliches Herzrasen und erhöhter Blutdruck

Nächtliches Herzrasen, Herzstolpern oder plötzliches Erwachen mit innerer Unruhe können durch Herzrhythmusstörungen, Stressreaktionen oder Atemaussetzer verursacht werden. Bei einer Schlafapnoe führen wiederholte Sauerstoffabfälle zu Schwankungen von Herzfrequenz und Blutdruck.

Blutdruckmessung mit Oberarmmanschette
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Auch ein fehlender nächtlicher Blutdruckabfall oder erhöhte Morgenwerte können auf eine schlafbezogene Atmungsstörung hinweisen. Besonders relevant ist dies bei schwer einstellbarem Bluthochdruck oder wiederkehrendem Vorhofflimmern.

Durch die Kombination von Schlafmessung und kardiologischer Diagnostik lassen sich nächtliche Atmung, Herzrhythmus und Blutdruck gemeinsam beurteilen.

Beschwerden, die ausschließlich nachts auftreten, lassen sich in einer Sprechstunde am Tag oft nicht nachvollziehen. Ein Langzeit-EKG über 24 Stunden oder länger, eine Blutdruckmessung über den Schlaf und bei entsprechendem Verdacht eine Schlafmessung zeigen, was in dieser Zeit tatsächlich geschieht. Erst die Zusammenschau macht sichtbar, ob Herzrhythmus, Atmung oder Blutdruck die Ursache sind.

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