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Sportkardiologische Diagnostik & Beratung

Eine sportkardiologische Untersuchung wird an die persönliche Fragestellung angepasst. Ein beschwerdefreier Wiedereinsteiger benötigt eine andere Diagnostik als ein Leistungssportler mit Herzrasen oder ein Patient mit bekannter Herzerkrankung.

Grundlage sind das ärztliche Gespräch, die körperliche Untersuchung und die Einschätzung des individuellen Risikoprofils. Je nach Zielsetzung ergänzen wir EKG, Herzultraschall, Belastungsuntersuchungen, Labor und Gefäßdiagnostik.

Anschließend besprechen wir die Ergebnisse und entwickeln eine konkrete Empfehlung für Training, Prävention oder weitere Behandlung.

Hand am Bedienfeld des Ultraschallgeräts
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Sportkardiologischer Check-up

Der sportkardiologische Check-up dient der Einschätzung von Herzgesundheit, Belastbarkeit und möglichen Risiken. Er richtet sich an Freizeit- und Leistungssportler, Wiedereinsteiger sowie Menschen, die ihr Training nach einer Erkrankung oder längeren Pause wieder aufnehmen möchten.

Der Umfang orientiert sich an Alter, Sportart, Trainingsintensität, Beschwerden und Vorerkrankungen. Neben Gespräch, körperlicher Untersuchung und Ruhe-EKG können Echokardiografie, Belastungsdiagnostik und Laboruntersuchungen sinnvoll sein.

Am Ende erhalten Sie eine verständliche Einordnung der Befunde und eine individuelle Empfehlung für das weitere Training.

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EKG und Echokardiografie

Das Ruhe-EKG liefert Hinweise auf Herzrhythmus, Erregungsleitung und mögliche sportbedingte Anpassungen. Da bei trainierten Menschen häufiger besondere, aber harmlose EKG-Veränderungen vorkommen, müssen die Befunde im Zusammenhang mit Sportart und Trainingsumfang beurteilt werden.

Die Echokardiografie zeigt Größe, Struktur und Funktion des Herzens. Sie ermöglicht unter anderem die Beurteilung von Herzmuskel, Herzkammern und Herzklappen.

Beide Untersuchungen ergänzen sich bei der Abgrenzung eines normalen Sportlerherzens von möglichen krankhaften Veränderungen.

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Belastungs-EKG

Beim Belastungs-EKG werden Herzrhythmus, Blutdruck und Beschwerden während einer stufenweise gesteigerten körperlichen Belastung erfasst. Gleichzeitig lässt sich beurteilen, wie sich der Kreislauf während Belastung und Erholung verhält.

Die Untersuchung kann belastungsabhängige Rhythmusstörungen, eine auffällige Blutdruckreaktion oder Hinweise auf Durchblutungsstörungen sichtbar machen. Sie eignet sich außerdem zur orientierenden Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Belastungsstufe und Untersuchungsziel werden an Trainingszustand und Sportart angepasst. Das Belastungs-EKG ist ein zentraler Bestandteil der kardiologischen Funktionsdiagnostik.

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Spiroergometrie

Die Spiroergometrie untersucht das Zusammenspiel von Herz, Lunge, Kreislauf und Muskulatur unter Belastung. Dabei werden neben EKG, Herzfrequenz und Blutdruck auch die Atemgase kontinuierlich gemessen.

So lässt sich die individuelle Leistungsfähigkeit präzise bestimmen und einordnen, ob eine Einschränkung eher durch Herz, Lunge, Stoffwechsel oder Trainingszustand bedingt ist. Zusätzlich können aerobe und anaerobe Schwellen sowie geeignete Trainingsbereiche abgeleitet werden.

Die Untersuchung eignet sich für Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, unklaren Leistungsabfall und die Belastungsbeurteilung bei Herzerkrankungen.

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Stressechokardiografie

Die Stressechokardiografie verbindet eine Belastungsuntersuchung mit dem Herzultraschall. Dadurch kann unmittelbar beurteilt werden, wie sich Pumpfunktion, Wandbewegung und bestimmte Herzklappen unter körperlicher Belastung verändern.

Sie kommt insbesondere bei Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Herzens oder zur Beurteilung einer Herzklappenerkrankung zum Einsatz. Auch bei Beschwerden, die ausschließlich während des Sports auftreten, kann sie zusätzliche Informationen liefern.

Die Untersuchung erfolgt ohne Röntgenstrahlung und unter kontinuierlicher ärztlicher Überwachung.

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Labor, Risikoprofil und Gefäßdiagnostik

Laboruntersuchungen können Risikofaktoren und mögliche Ursachen einer Leistungsminderung erfassen. Je nach Fragestellung bestimmen wir unter anderem Blutfette, Blutzucker, Blutbild, Eisenstatus, Elektrolyte, Nierenfunktion und Schilddrüsenwerte.

Blutdruck, Körperzusammensetzung und familiäre Vorbelastung werden in die Gesamtbeurteilung einbezogen. Bei erhöhtem Gefäßrisiko können Gefäßultraschall und Ankle-Brachial-Index zusätzliche Informationen liefern.

Aus den Ergebnissen entsteht keine isolierte Sammlung von Messwerten, sondern ein persönliches kardiovaskuläres Risikoprofil als Grundlage der weiteren Prävention.

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Trainingssteuerung und Prävention

Eine sinnvolle Trainingssteuerung berücksichtigt Leistungsstand, Gesundheitszustand, persönliche Ziele und verfügbare Regenerationszeit. Auf Grundlage der Belastungsdiagnostik können geeignete Intensitätsbereiche und ein stufenweiser Trainingsaufbau empfohlen werden.

Zur Prävention gehören außerdem die Behandlung von Bluthochdruck und erhöhten Blutfetten sowie eine ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf, Gewichtsmanagement und Rauchverzicht. Bewegung wird dabei nicht nur empfohlen, sondern möglichst konkret dosiert.

Bei auffälligen Befunden koordinieren wir notwendige weiterführende Untersuchungen und passen die Trainings- oder Behandlungsstrategie anschließend an.

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